Sepp Maier empfiehlt safe4u

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11 Mär 2019
Vom Stigma zum Qualitätssiegel Vom Stigma zum Qualitätssiegel

Die DNA der Qualität

„Re-Shoring“ liegt bei vielen deutschen Firmen aktuell im Trend. Gemeint ist damit, Produktionsstandorte, und damit Jobs, aus Billiglohnländern zurück nach Deutschland zu verlagern. Möglich macht dies vor allem die fortgeschrittene Automatisierung der Produktionsprozesse. Und weil das Lieblings-Produkt auch immer mehr Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist, spielt Originalität eine immer größere Rolle. Doch auch die „individualisierte Massenproduktion“ kann sich Lieferzeiten von 6-8 Wochen einfach nicht leisten. Daher bietet sich der Produktionsstandort Deutschland aufgrund der Ingenieurskunst und der kurzen Lieferwege geradezu an. Dazu kommt natürlich noch der weltweit bekannte Qualitäts-Standard „Made in Germany“.

 

 

 

Als Warnung gedacht

Ursprünglich war „Made in Germany“ eine Warnung von Großbritannien an Kunden eines Messerhersteller im britischen Sheffield. Ab dem 23. August 1887 mussten per Handelsmarkengesetz alle in Deutschland hergestellten Messer den Aufdruck „Made in Germany“ tragen – aus Konkurrenzsorge, denn die Produkte aus Deutschland waren minderwertige Kopien des britischen Qualitätsprodukts.

Gedacht als Warnung vor schlechte Qualität entwickelte sich der Spruch allerdings mit der Zeit zum unverwechselbaren Qualitätsmerkmal. „Made in Germany“ gilt seit Ende des 19. Jahrhunderts als Hinweis auf Ingenieurskunst, Innovationsgeist und vor allem verlässliche Qualität.

Premiumprodukte wissen "Made in Germany" zu schätzen

Vor allem Premiumprodukte haben erkannt, dass eben diese Qualität wichtiger ist als eine kurzfristige Kostenersparnis. Bekannte Unternehmen wie Steiff, Adidas oder Rowenta holen deshalb seit Jahren Produktionsprozesse zurück.

Den Modeleisenbahn-Hersteller Märklin rettete „Made in Germany“ sogar vor dem Verschwinden. Denn nach der Produktionsverlagerung nach Ungarn und China drohte die Insolvenz. Unzuverlässige Lieferzeiten und Qualitätsprobleme machten dem Konzern zu schaffen. Doch seit der Zurückverlagerung der Produktion nach Deutschland geht’s wieder bergauf.