Erfahrungen & Bewertungen zu safe4u Alarmanlagen
11 Jul 2018

Ein Haus ist kein Spielzeug für Apps

Netzwerksegmentierung, Verschlüsselungs-Software und „ZigBee“ sind Ihnen sicher ein Begriff. Nein? Dann sollten sie lieber die Finger lassen von Smart-Home Geräten – insbesondere von jenen, die für „Sicherheit“ sorgen sollen.

 

Vorsicht: Updates

Hört man allerdings auf den Tenor der Industrie, kann man mit Smart-Home Geräten allerdings nichts falsch machen. Installation und Inbetriebnahme sollen kinderleicht sein. Zudem versprechen die Hersteller, ihre Geräte fortlaufend mit Sicherheits-Updates zu versorgen um Sicherheit zu gewährleisten.

Zwar werben Hersteller zumeist mit einer äußerst simplen und gut verständlichen Installation, tatsächlich treten jedoch häufig noch Komplikationen auf. Auf Techniklaien lauern hier schon die ersten Stolperfallen.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) gibt zusätzlich noch zu bedenken, dass der Markt aktuell äußert fragmentiert ist. Das liegt vor allem daran, dass Gerätehersteller versuchen, ihre eigenen Geräte und Plattformen durchzusetzen. Um Kunden innerhalb der eigenen Produktfamilien zu halten, versuchen viele Hersteller, eigene Standards zu etablieren. Das gehe allerdings zulasten von Verbrauchern, so der vzbv. Sollte sich ein heute verkauftes Gerät nicht auf dem Markt durchsetzen, würde der Support dafür tendenziell eingestellt. Kunden müssten dann ein neues Gerät kaufen, da die Sicherheit des alten Geräts nicht mehr gewährleistet werden kann.

 

Verschlüsselung und Co.

Verbraucherschützer sehen hier Handlungsbedarf im Bereich der Produkthaftung sowohl bei der Erstauslieferung als auch beim kontinuierlichen Support. Teilweise würden grundlegende Sicherheitsvorkehrungen nicht beachtet. Dazu gehört die Auslieferung von Geräten mit individuellen Passwörtern, die Gewährleistung schneller Sicherheits-Updates bei Hacker-Angriffen oder die Verschlüsselung personenbezogener Daten.        

Auch Verbraucher werden immer hellhöriger, wenn es um diese Themen geht – insbesondere, wenn es um Technik geht, die unser Leben eigentlich sicherer machen sollten. Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey vom Juni 2018 zeigt, dass viele Verbraucher diesbezüglich kein Vertrauen in die vernetzten Systeme haben.

 

Gesunde Skepsis

Danach antworteten nur 12,3 Prozent der Befragten auf die Frage, ob ihrer Meinung nach Smart-Home-Systeme mit Überwachungs- und Alarmfunktionen den Schutz vor Einbrüchen verbessern könnten, mit "ja, auf jeden Fall" und ein Drittel mit "eher ja". Frauen scheinen ein deutlich größeres Misstrauen gegenüber den smarten Einbruchsschutzsystemen zu haben, so antworteten nur 8,8 Prozent aller befragten Frauen uneingeschränkt mit ja, bei den Männern waren es immerhin 15,3 Prozent.

Mehr als jeder zweite Verbraucher hat laut dieser Umfrage also nur ein mangelndes Vertrauen in Smart-Home-Systeme zum Schutz vor Einbrüchen hat. Als Grund wird der Datenschutz ausgemacht.

TÜV Rheinland-Experte Günter Martin erläutert die Umfrage: "Oftmals fühlen sich Verbraucher nicht ausreichend über Datenschutz und Datensicherheit von Smart-Home-Elementen informiert und fürchten um den Schutz ihrer Privatsphäre, wenn sie diese nutzen.“

Auch eine Umfrage von YouGov hat kürzlich deutlich gemacht, dass in unserer Gesellschaft offenbar gesunde Skepsis gegenüber solcher Systeme herrscht.

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Quelle: YouGov

Und das zu Recht. Denn ohne entsprechenden Schutz könnten beispielsweise auch Unbefugte auf die privaten Live-Bilder der Webcam, einer der wichtigsten Komponenten eines smarten Einbruchschutz-Systems, zugreifen. Die Tatsache, dass fremde Menschen durch vernetzte Technologien Einblicke in die intimste Privatsphäre erhalten, schreckt – verständlicherweise - viele Menschen vom Kauf ab.

 

„Alexa mach die Tür auf“

Haustechnik, die uns ehemals Komfort und Sicherheit versprochen haben, öffnen als vernetzte Systeme Tür und Tor für Hacker und andere Kriminelle. Die Nutzer-Profil von Steckdosenleisten, Rollläden oder Gegensprechanlagen kann beispielsweise Auskunft darüber geben, wann die Bewohner in der Regel aufstehen, wann sie das Haus verlassen und wann sie von der Arbeit zurückkommen. Zudem erleichtert die dauernde Internet-Anbindung das Handwerk der Hacker. Diese können mit diversen Tricks auf die Heimvernetzung zuzugreifen und die Kontrolle übernehmen. So können sie zum Beispiel potenzielle Einbruchsziele ausspähen und die vernetzte Heimtechnik für ihre Zwecke nutzen.

 

Haftungslücken

Neben den offensichtlichen Mängeln stellen Smart-Home-Geräte zusätzlich geltendes Recht auf mehreren Ebenen infrage. So fragt beispielsweise der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv), wie Vertragsrecht angewandt würde, wenn ein Kühlschrank eigenständig etwas bestellt – wer würde im Zweifelsfall für die Bestellung verantwortlich gemacht?

Ähnliche Unsicherheit herrscht für Fälle, in denen sich Einbrecher Zugang zum elektronischen Hausschlüssel verschaffen konnten und so ohne Einbruchspuren in ein Haus eindringen. Wie dann in Konfliktfällen entschieden werden würde, weiß heute keiner.

Doch über solche Details hört man aktuell wenig – zu laut ist die Propaganda der Smart-Home-Industrie. Gut informierte Skeptiker mit Technik Affinität wissen bereits heute, wie man „smarte“ Technik mittels Netzwerksegmentierung und spezieller Verschlüsselungs-Software halbwegs sicher macht. Der Großteil der Bevölkerung wird aber wohl erst aufmerksam, wenn sich die massenhaft fernbedienbare Haustür bereitwillig dem Einbrecher öffnen, weil dessen Handy mit der jüngsten Bluetooth-Hackersoftware bestückt ist.

 

Zuverlässige Alternative

Da der Wunsch nach Sicherheit UND Komfort aber natürlich verständlich ist, berät sie safe4u kostenlos und unverbindlich über eine zuverlässige Alternative: Die Infraschall-Alarmanlage von safe4u. Strahlungfrei, Sabotage-Sicher und in 30 Minuten Einsatzbereit. Keine Software-Updates und keine Programmierung notwendig. Sie erreichen ihren persönlichen Ansprechpartner unter +49 (0)711 - 78 25 60 60. Machen Sie keine halben Sachen - wenn Sicherheit, dann richtig!

Denn ein Haus ist eben kein Spielzeug für Apps.

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